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Übungsleiter:

Karl Saile

Kontaktmöglichkeiten:

Tel.: 07435 - 546

Termin:
Kurs 1: Mittwoch nach den Weihnachtsferien (x)
Kurs 2: Mittwoch nach den Osterferien (x)
Kurs 3: Mittwoch nach den Sommerferien (x)
(x) Die genauen Daten entnehmen Sie bitte dem Kursprogramm.

Ort:
Turnhalle Lutherschule, Albstadt-Tailfingen

Preise:
pro Kurs € 25,- für Mitglieder   /   € 45,- für Nichtmitglieder

 



Karl Saile


Seit Jahren erfreut sich unsere Männergymnastik steigender Beliebtheit. So kommen jeden Mittwoch 25 bis 30 Männer im Alter von 50 bis über 70 Jahren in die Turnhalle der Lutherschule. Jeder kann sich nach seinem eigenen Leistungsvermögen sportlich betätigen und Neueinsteiger finden schnell Anschluss an eine Gemeinschaft, in der auch Kameradschaft und Geselligkeit nicht zu kurz kommen.

Seit April 2010 ist Karl Saile der Übungsleiter. Er gestaltet die Übungsabende fantasievoll und abwechslungsreich. Aufgrund seiner Erfahrung kann er zu den Gymnastikübungen jeweils Hinweise geben, welche Muskelpartie zu welchem Zweck gestärkt oder gedehnt wird; aber auch bei welchen körperlichen Beschwerden bestimmte Übungen besser nicht gemacht werden sollen.

Die Inhalte der Übungsstunden orientieren sich vor allem am Gesundheitssport.
Den ersten Teil des Abends prägen:

  • kleine Aufwärmspiele
  • funktionelle Gymnastik zur Dehnung
  • Kräftigung und Mobilisation
  • mit und ohne Trainingsgeräte
  • Leichtes Ausdauertraining
  • Entspannungsübungen
In der zweiten Trainingsstunde stehen Spiel, Spaß und Teamgeist im Vordergrund. In einem Teil der Halle wird engagiert Prellball gespielt und die jungen und jung gebliebenen Männer jagen nebenan dem runden Leder beim Hallenfußball nach.




Während der Pfingst- und Sommerferien organisieren einige Sportkameraden mittwochs einen zwanglosen Radlertreff mit Abendausfahrten oder Spaziergängen. Außerdem finden mehrmals im Jahr Radtouren in landschaftlich reizvolle Gegenden der näheren und weiteren Umgebung statt - ein Erlebnis für jeden, der mitfährt.




Events:

Männergymnastik radelt zum Kaiserstuhl

 

Am 24. Juni 2018 fuhren zehn Radler der Männergymnastik mit dem MABITZ-Bus und zwei PKWs nach Donaueschingen. Dort trafen sie ihren früheren Übungsleiter Karlheinz Züfle, der eigens zu dieser Tour aus der Nähe von  Wolfsburg angereist war. Nach freudiger Begrüßung mit einem Gläschen badischem Wein starteten die Männer zu ihrer 3-tägigen Radtour. Zuerst wurde der kleine Höhenzug zwischen dem Brigach- und dem Bregtal überwunden. Dann ging es flott auf einer ehemaligen Bahntrasse entlang der Breg bis nach Furtwangen. Durch ein einsames Seitental, vorbei an malerischen Schwarzwaldhöfen, kurbelten die Männer steil hinauf zur Passhöhe. Ein E-Biker musste allerdings die ganze Steigung schieben, weil sein Akku schon leer war. Wie sich leider erst später herausstellte, hatte sich die Aufhängung seiner Vorderbremse gelöst, sodass er wohl die ganze Zeit „mit angezogener Handbremse“ fuhr. Nach diesem topografischen Höhepunkt rauschten die Männer hinab zur bekannten Hexenlochmühle, wo sie Mittagsrast machten. Anschließend ging es entlang der Wildgutach ins Simonswäldertal und weiter nach Waldkirch. Gestärkt mit Kaffee und Kuchen erreichten sie nach über 90 km  das Hotel Krone in Bötzingen am Kaiserstuhl, wo sie nach der anstrengenden Fahrt bestens verköstigt wurden.

 

Am nächsten Morgen nahm man die Umrundung des Kaiserstuhls in Angriff. Über Ihringen kamen die Männer nach Breisach, wo sie die Oberstadt und das Münster besichtigten. In einer Schleife fuhren die Radler dann in die Weinberge des Kaiserstuhls hinein. Achkarren, Bickensohl und Oberrotweil waren die Stationen. Bei dem herrlichen Sommerwetter war eine „Schorlepause“ in einer hübschen Weinlaube eine willkommene  Abwechslung, ehe man im romantischen Burkheim Mittagsrast einlegte. Nun ging es durch die schattigen Rheinauen nach Sasbach und weiter nach  Endingen. Unterwegs lockten immer wieder übervolle Kirschbäume zum  Naschen. Mehrfach hatten die Obstbauern dazu die Erlaubnis gegeben, weil sie die Masse an Obst selbst nicht vollständig ernten konnten. Über Riegel fuhren die Radler dann wieder zum Hotel nach Bötzingen, wo sie bei badischem Wein den Tag ausklingen ließen.

 

Am dritten Tag ging es immer am Schwarzwald entlang nach Norden. Die hübschen Städtchen Endingen, Kenzingen und Ettenheim sorgten für Abwechslung auf der weitgehend ebenen Strecke. Vorbei an  Lahr erreichten die Radler schließlich Offenburg. Hier bestiegen sie den Zug und fuhren bequem mit der Schwarzwaldbahn zurück nach Donaueschingen.

 

Glücklich und zufrieden blickten die Männer auf drei Tage gemeinschaftlichen Radfahrens  bei herrlichem Sommerwetter und in traumhafter Landschaft zurück. Zum Abschluss dankte Charly Scheu der Firma SPORT-MABITZ dafür, dass sie wieder ihren Kleinbus zur Verfügung gestellt hatte und dem Tourenleiter Paul-Gerhard Roller für die gute Organisation.

 

 

 

TBT-Männergymnastik Radausfahrt

Heidelberg 29.Juni – 1.Juli 2017

Die Wetterprognosen waren verheerend: Starkregen, Gewitter, Unwetter! – Zum Glück war das Wetter schneller, als die Vorhersagen. Die Unwetter und der Dauerregen kamen nämlich an den  Tagen und in der Nacht vor der Tour. Als die 14 Männer den Ausgangspunkt Gundelsheim am Neckar erreichten, hatte es aufgehört zu regnen. So starteten Sie optimistisch je nach Alter und Kondition mit Trekkingrädern, bzw. E-Bikes die Tour. Auf dem Neckarradweg ging es vorbei an vielen schönen Burgen, wie Guttenberg, Hornberg und Zwingenberg nach Eberbach. Dort genossen sie auf dem Marktplatz bei griechischen Spezialitäten die ersten Sonnenstrahlen. So gestärkt fuhren sie weiter nach Hirschhorn mit seinen romantischen Gässchen und dem schönen Schloss hoch über der Stadt. In der Vierburgenstadt Neckarsteinach war ein kurzes Gewitter schneller, als die Radler und so mussten sie nur wenige Meter vom rettenden Café entfernt unterstehen. Über Neckargemünd erreichten Sie das erste Etappenziel Heidelberg. Natürlich wurden auf der „alten Brücke“ die obligatorischen Fotos gemacht. Im Hotel Acor am Rande der Altstadt waren die Männer gut untergebracht und so ließen sie in einem zünftigen Lokal in der Altstadt den Tag ausklingen.

Der andere Morgen begann mit einer kleinen Stadtrundfahrt durch die Gassen der Stadt und am Neckarufer entlang. Danach ging es bei heiterer Stimmung und unter heiterem Himmel Richtung Süden. Bei Wiesloch bogen die Radler in das liebliche Angelbachtal ein und fuhren auf  einer ehemaligen Bahnstrecke talaufwärts, überwanden den Engelberg und kamen schließlich in die reizvolle Stadt Eppingen. Nach einer Kaffeepause nahm man den Heuchelberg in Angriff und rauschte anschließend in das Zabergäu hinab. Das warme Wetter machte durstig und die Weinberge an den Hängen, rochen schon nach Schorle, aber der Tourenleiter Paul-Gerhard Roller führte die Truppe ohne weitere Pause zum Hotel Herzogskelter in Güglingen. Ein komfortables Haus in alten Gemäuern. Die laue Sommernacht im Innenhof des Hotels, das gute Essen und die besagten Schorle sorgten für ausgelassene Stimmung.

Der dritte Tag begann bewölkt und windig. An der Zaber entlang fuhren die Radler bis Lauffen am Neckar. Von dort wieder nordwärts bis Heilbronn. Nach kurzer Besichtigung von Rathaus und Kilianskirche nahmen die Männer den letzten großen Anstieg der Tour in Angriff. Durch die Weinberge ging es steil hinauf zum Wartberg, einer bekannten Weinlage mit gutem Restaurant und mit toller Aussicht über Heilbronn und seine Umgebung. Während des Mittagessens füllten die E-Biker nochmal ihre Akkus für die Weiterfahrt. Anfangs mit Schwung und später – weil der richtige Weg verfehlt wurde – etwas holprig über einen Wiesenweg fuhren die Radler vorbei an der Burg Weibertreu nach Erlenbach und erreichten bei Neckarsulm wieder das Neckarufer. Kurz vor dem Ziel besichtigten die Turnkameraden noch kurz das romantische Bad Wimpfen. In Gundelsheim angekommen dankte Charly Scheu im Namen aller Teilnehmer dem Organisator Paul-Gerhard Roller für die interessante und abwechslungsreiche Radtour und den Firmen MABITZ-SPORT und Walter Schneider KG für die zur Verfügung Stellung der Kleintransporter. 14 Sportler im Alter von 65 bis 80 Jahren hatten in den 3 Tagen ca. 220 km  zurückgelegt, viel gesehen, viel erlebt und viel gelacht. Der meistgehörte Satz war: „Mensch haut‘s mir schee!“ So macht Kameradschaft im TBT Spaß!

 

 

 

Frühjahrswanderung der TBT Männergymnastik am 29. April 2017

 

Zur traditionellen Frühjahrswanderung „mit Frauen“ trafen sich 28 Teilnehmer pünktlich am Thalia zur Fahrt mit dem Pkw nach Fridingen/Donau. Treffpunkt war die Straße „am Risibrunnen“.

Hier begann die Wanderung über Wiesen und Waldwege z.T. steil bergauf bis zum Aussichtspunkt „Risifelsen“ mit herrlichem Panoramablick über den Ort und das Tal von Fridingen. Nach einer kurzen Pause und vielen Fotos ging es weiter auf dem Welschenberg zur Kirchenruine „Maria Hilf“.

 Die ehemalige Wallfahrtskirche „Maria Hilf“ , eine im Jahre 1652 erbaute Kapelle wurde 1661 als Wallfahrtskirche geweiht.  Bis zu 20. 000 Gläubige besuchten pro Jahr diesen überregional bedeutenden Wallfahrtsort.  Ausgangspunkt der blühenden Wallfahrt war ein Marienbild, das der Mühlheimer Pfarrer Georg Walter 1649 an einer Eiche auf dem Welschenberg anbringen ließ.

 1756 entstand die zweite deutlich vergrößerte Kirche  -  heute nur noch als Ruine erhalten -  mit prächtiger Innenausstattung und einem 130 Fuß hohen Turm. Der Aufhebungsbeschluss des Königs von Württemberg brachte das Ende der Wallfahrt. Der Kirchenschatz wurde verteilt, die Gebäude standen im Jahre 1812 zum Verkauf auf Abbruch. Heute ist die Kirchenruine ein beliebtes Ausflugsziel mit regelmäßigen kirchlichen Veranstaltungen.

Wer Maria Hilf noch  nie gesehen hat, war erstaunt über die Größe der Anlage, die Mächtigkeit der Mauern und den guten Erhaltungszustand der Ruine. Nach einer ausgiebigen Besichtigung, vielen Fotos und Absingen des traditionellen Kirchenlieds wurde noch ein Abstecher zum „Glitzernden Kreuz“ gemacht. Hier hat man einen herrlichen Ausblick über Mühlheim und das Donautal.

Der Rückweg zu den Fahrzeugen verlief steil aber kurz, so dass die Teilnehmer rechtzeitig im Gasthaus Grottental in Oberdigisheim zum Abendessen ankamen. Hans-Peter Wöhrle hatte sein Akkordeon mitgebracht und versetzte das ganze Lokal so in Stimmung, dass noch einige Mutige ein Tänzchen wagten.

Paul-Gerhard Roller bedankte sich bei den Initiatoren Robert  Acker, Günter Lorch, Charly Scheu und Walter Stotz für die gute Organisation und reibungslosen Ablauf sowie das schöne Wetter, das auf Grund seiner langfristigen und klugen Planung zuverlässig eingetroffen ist. Ein schöner Wandernachmittag und lustiger Abend gingen  viel zu schnell vorbei, so dass man sich erst nach vorgerückter Stunde  auf die Heimfahrt begab. 

 

 

Ausflug der TBT-Männergymnastik an den Bodensee am 22. Juli 2016

Der diesjährige Ausflug führte die Männer der Gymnastikgruppe an den Bodensee. Die 35 Mann starke Truppe startete pünktlich um 8.00 Uhr beim Thalia. Von dort fuhren sie mit dem Bus nach Überlingen-Goldbach zur Besichtigung der Dokumentationsstätte Goldbacher Stollen. Vor dem Stolleneingang gönnten sie sich noch eine kurze Pause mit einer Butterbrezel und einem Gläschen Weißwein.

Nach der Bombardierung der Friedrichshafener Industrieunternehmen, die im zweiten Weltkrieg Rüstungsgüter herstellten, sollten diese unterirdisch bombensicher verlagert werden. Für diesen Zweck wurden rund 800 Häftlinge aus dem KZ Dachau nach Überlingen deportiert. Sie schufen von Oktober 1944 bis April 1945 im Westen von Überlingen ein rund vier Kilometer langes Stollensystem, das nicht vollendet wurde. Den Aushub aus dem Berg schütteten sie in den Bodensee, auf ihm wurde der Überlinger Campingplatz errichtet. Etwa 200 Häftlinge überlebten die Haft- und Arbeitsbedingungen nicht.

Nach der zweistündigen Führung, die die Besucher beeindruckte und nachdenklich stimmte, fuhren sie nach Überlingen für eine individuelle Mittagspause in der Markthalle oder einem der zahlreichen Lokale an der Promenade. Anschließend starteten sie einen Spaziergang durch das „unbekannte Überlingen“.

Die kilometerlange Uferpromenade, blühende Parks und Gärten entlang des Gartenkulturpfads, die verwinkelten Gassen der historischen Altstadt und die Fußgängerzone laden die Besucher zum Bummeln ein. Und auf dem 3 ½ km langen Gartenkulturpfad lernen sie die schönsten Parks, Gärten und Grünflächen Überlingens sowie Teile der Altstadt und der Stadtmauer kennen. Dabei genießen sie immer wieder herrliche Ausblicke über den See und die Altstadt.

Nach dem 1 ½ stündigen Rundgang holte der Bus die Teilnehmer ab zur Fahrt nach Uhldingen-Seefelden zum Bauernhof Möking.

Das Hofgut Möking gehört zum Ortsteil Seefelden und liegt nur wenige 100 m vom Bodensee-Radweg entfernt. Als Biohof verfügt es über einen umfangreichen und wohl sortierten Hofladen, in dem überwiegend eigene Produkte vermarktet werden, vermietet Ferienwohnungen und betreibt die urige Besenwirtschaft „Jammer nich“.

Hier ließen sich die Gymnastikmänner nieder, wo sie der Höhepunkt des Tages erwartete: Eine launige Weinprobe mit Werner Endreß von der Haltnau bei Meersburg. Er stellte insgesamt sechs verschiedene Spitzenweine vom Bodensee vor, gespickt mit hoch interessanten Informationen zum Weinbau und lustigen Anekdoten und Witzen – eine einmalig unterhaltsame Weinprobe. Für den großen und kleinen Hunger war ein Vesperbuffet bereitgestellt mit Wurst- und Käseplatten, Obaztem, Schmalz, Kartoffel- und Wurstsalat, heißem Fleischkäse und hausgemachtem Bauernbrot.

Nach einigen feucht-fröhlichen Stunden ging es weinselig, satt und zufrieden zurück nach Tailfingen, wo alle wohlbehalten und glückselig ankamen, nicht ohne sich noch bei den Organisatoren Robert Acker und Walter Stotz bedankt zu haben.

   

   

 

Männergymnastik radelt im Lechtal

Nachdem zuvor wochenlang schlechtes Wetter zum Teil mit Unwettern und Überschwemmungen herrschte, hatte der Wettergott mit der Männergymnastik ein Einsehen und öffnete für 3 Tage sein Sonnenfenster. So konnte der Organisator Paul-Gerhard Roller
am 23. Juni bei herrlichem Hochsommerwetter seine Radlerkameraden in Nesselwang im Allgäu zur traditionellen 3-Tages-Radtour der Männergymnastik begrüßen. Ganz besonders begrüßte er Karlheinz Züfle, der in den 90er Jahren Übungsleiter der Männergymnastik war und eigens für die Tour aus seiner neuen Heimat Niedersachsen angereist war. Nach einem kurzen Umtrunk legten die 15 Radler los und fuhren über Pfronten das malerische und autofreie Vilstal hinauf ins Tannheimer Tal. Hier ging es gleich richtig zur Sache, denn es mussten fast 300 Höhenmeter erklommen werden. Da stiegen auch die E-Biker zwischendurch mal ab und schoben ihr Rad. Oben angekommen bot sich den Teilnehmern ein herrlicher Rundblick in die fast unberührte Bergwelt.
Leicht und locker fuhren die Männer dann zum malerischen Vilsalpsee, wo sie Mittagsrast einlegten. Auf der Weiterfahrt entlang dem smaragdgrünen Haldensee stürzte leider ein Teilnehmer auf abschüssiger Strecke so schwer, dass er mit dem Taxi ins Hotel weiterfahren musste. Etwas abenteuerlich ging es dann auf dem alten Gaichtpass, der an Felswänden entlang durch eine tiefe Schlucht führt, hinunter nach Weißenbach ins Lechtal und von dort am Lech entlang nach Stanzach, wo die Radler im schönen Hotel Föhrenhof für zwei Nächte Quartier bezogen. Hier überreichten die Männer Karlheinz Züfle eines der neuen TBT-Shirts, sodass nun die ganze Gruppe einheitlich gekleidet auftreten konnte. Der laue Sommerabend bot neben einem guten Essen und österreichischen Weinen noch das Naturschauspiel des Alpenglühens.
Am anderen Morgen fuhren die Radler bei strahlendem Sonnenschein +Lech aufwärts bis Holzgau. Dort wurde vor einigen Jahren eine Seilhängebrücke über ein Seitental für die Touristen gebaut. 200 m lang und 105 m über dem Abgrund. Das Erlebnis, diese Brücke zu überschreiten, wollte sich kaum einer entgehen lassen. Dass beim Tiefblick durch die Gitterroste manch einer weiche Knie bekam, wusste man mit markigen Sprüchen zu überspielen. Nach der Mittagspause besichtigten die Männer den Simms-Wasserfall und radelten danach noch bis Steg talaufwärts. Anschließend ging es zum Teil auf gleicher Strecke wieder zurück zum Hotel. Nach einem heftigen Gewitter in der Nacht, strahlte auch am 3. Tag wieder die Sonne mit den Radlern um die Wette, als sie nur durch herrliche Auwälder Lech abwärts nach Reutte/Tirol fuhren. Kurz danach verließen die Radler das Lechtal und fuhren über den Berg zum Alpsee, an dessen Ende das Märchenschloss Neuschwanstein thront. Den Touristenrummel ließen die Männer schnell hinter sich und kamen so nach Füssen, wo sie eine Mittagspause einlegten. Dann ging es am Ufer des Forggensees entlang zum Festspielhaus und anschließend umrundeten die Männer mit herrlichem Blick auf See und Berge den Hopfensee. Nicht ohne Grund nennt man die Promenade von Hopfen am See die „Riviera des Allgäus“. Während der Kaffeepause brach dann plötzlich ein gewaltiger Gewittersturm über das Voralpenland herein. Da waren alle froh, dass sie im Trockenen saßen und entschieden gemeinsam, dass man auf die letzten 20 km verzichten und hier die Tour abbrechen sollte. So fuhren die Fahrer per Taxi zum Ausgangspunkt nach Nesselwang und holten ihre Fahrzeuge. Zum Abschluss dankte Charly Scheu den Fahrern und insbesondere den Firmen Sport-Mabitz und Walter Schneider KG für die zur Verfügung gestellten Bussle. Ebenso bedankte er sich im Namen der Gruppe beim Organisator Paul-Gerhard Roller, der eine anstrengende, aber außerordentlich reizvolle Tour, gespickt mit touristischen Glanzpunkten, vorbereitet hatte und mit der Hotelwahl ein glückliches Händchen bewies. Insgesamt bewältigten die Radler an den drei Tagen fast 200 km und über 2.000 Höhenmeter.

       

 

 

Jahresausflug der TBT-Männergymnastik am Freitag, 25. Sept. 2015

Der diesjährige Ausflug führte die Teilnehmer der Männergymnastik in das „Lembergerland“. Einzigartige Kulturlandschaften und historische Dorfbilder reihen sich hier der Enz entlang. Steilste Terrassenweinberge, größtenteils mit Lemberger bestockt, prägen seit über 1000 Jahren Land und Leute.
Bevor das erste Ziel „ Vaihingen an der Enz“ angesteuert wurde, ließen sich die Ausflügler bei einer ersten kurzen Pause beim Engelbergtunnel mit einer Laugenbrezel und einem Gläschen Wein auf den Tag einstimmen.
Vaihingen an der Enz, bereits Anfang des 13. Jahrhunderts von den Grafen von Vaihingen gegründet, kam im 14. Jahrhundert zu Württemberg. Beim Brand von 1693 wurde fast die gesamte Bebauung eingeäschert, erhalten blieb nur der mittelalterliche Stadtgrundriss.
Bei einer 1 ½ stündigen Stadtbesichtigung konnten eine große Zahl von Fachwerkbauten aus der Zeit nach 1693 sowie auch Teile der alten Stadtummauerung und zwei markante Befestigungstürme bestaunt werden, von denen einer bestiegen und von innen besichtigt wurde. Die Mittagspause nutzten die Teilnehmer beim Italiener, Türken oder in einem Kaffee zur Stärkung für den bevorstehenden Nachmittag.
Dieser begann mit einer kurzen Fahrt nach Roßwag, einem sehenswerten Weindorf mit vielen alten Fachwerkhäusern und seinen bekannten Steillagen. Dort wurden sie vom Chef der Winzergenossenschaft empfangen und in die Weinberge geführt, wo sie viel Wissenswertes über die Kulturlandschaften und vor allem über den Wein erfahren durften. Die Weinlese war in vollem Gang, das Wetter war herrlich, immer wieder kamen Wengerter auf die Gruppe zu, um ihnen mit vollen Händen Weintrauben zu schenken, einfach herrlich.
Plötzlich, unvermittelt, auf einem kleinen Plateau inmitten der Steillagen, stand eine Mitarbeiterin der Genossenschaft mit Weinflaschen und Gläsern und kredenzte den ersten Wein einer umfangreichen Weinprobe, überraschend, beeindruckend, informativ und fein.
Nach dieser Überraschung ging die Weinbergwanderung weiter oberhalb der Steillagen, ein Vollernter konnte bei der Arbeit bestaunt werden und immer wieder musste man verharren, um den grandiosen Blick über die steilen Terrassen hinab ins Tal zur Enz zu genießen.
Nach kurzer Zeit ein weiterer Höhepunkt: Zwischen den Reben, ein freier Platz, darauf weiß gedeckte Tische, Gläser, ein Buffet mit Wurst, Käse und anderen Schmankerln, nur für die Männergymnastik. Und so nebenbei eine reichhaltige Weinprobe mit fünf verschiedenen Weinen, die alle vom Chef der Winzergenossenschaft kredenzt und erklärt wurden.
Dass nach diesem erlebnisreichen Vinzervesper noch in der Winzergenossenschaft ein paar Weine probiert und mit nach Hause genommen wurden, versteht sich von selbst. Die Heimfahrt verlief in weinseliger Stimmung, Charly Scheu bedankte sich bei den Organisatoren Erwin Wizemann und Walter Stotz für den schönen Tag und alle kamen pünktlich, unbeschadet und glücklich in der Heimat an.

 

       

 

     

 

    

 

 

Pfalzradtour Juni 2015


„ Jo so ään guada Palzwoi,
der laaft ääm in de Hals noi”

Dieser pfälzische Stimmungshit war gleichsam das Motto, unter dem die diesjährige Radtour der TBT-Männergymnastik stand.

Mit einer Rekordbeteiligung von 16 Mann fuhren die Turner am 14. Juni 2015 mit PKWs und dem Kleinbus der Firma Mabitz nach Speyer. Dort startete man die 3-tägige Radtour durch die Pfalz erst mal mit einer kleinen Stadtrundfahrt auf dem Rad. Danach ging es bei strahlendem Sonnenschein durch lichte Wälder nach Neustadt an der Weinstraße. In einem schönen Gastgarten machten die Männer Mittagspause und entdeckten dabei zwei wichtige Dinge:

1. Weinschorle ist ein hervorragender Durstlöscher.
2. Weinschorle werden in der Pfalz nur als Schoppen (0,5 l) ausgeschenkt J.

Nach dieser Stärkung ging es entlang der Deutschen Weinstraße vorbei am berühmten Hambacher Schloss nach Süden. Aber bereits im romantischen Weinort Rhodt bei Edenkoben zwang die Hitze und der Durst die Männer zu einer weiteren Schorlepause.
Derart erfrischt fuhren die Turner weiter bis nach Annweiler am Trifels. Hier besichtigte man erst das historische Gerberviertel, bevor sich die Gruppe aufteilte und die echten Radprofis den Anstieg hinauf zur Burg Trifels in Angriff nahmen. Die Übrigen begnügten sich damit,
nur bis zur ersten Aussichtspunkt mit zu fahren und danach am Marktplatz ein Tässchen Kaffee, oder einen Eisbecher zu genießen. Die letzten Kilometer radelten die Männer durch das liebliche Tal der Queich bis nach Hauenstein, einem Dorf, das einstmals fast ausschließlich von der Schuhindustrie lebte und ähnlich wie Albstadt beim Textil schmerzhaft die Verlagerung der Produktion ist Ausland erleben musste.

Nach 85 km bei hochsommerlichen Temperaturen löschten die Teilnehmer ihren Durst natürlich mit einem Schoppen Weinschorle und stärkten sich beim Abendessen im Hotel Ochsen.

Am anderen Morgen radelten die Männer nach Hinterweidenthal und stiegen dort zum berühmtesten Felsen des Pfälzer Waldes, dem „Teufelstisch“ hinauf. Dieser Felsen fasziniert
immer wieder durch seine filigrane Gestalt. Nach diesem Highlight ging es durchs Dahner Felsenland an markanten Felsformationen aus Buntsandstein vorbei bis ins französische Wissembourg, einem schmucken Städtchen mit typisch elsässischem Flair. Nach einer Mittagsrast bei Flammkuchen und anderen Spezialitäten fuhren die Männer wieder über die Grenze nach Deutschland und kamen ans Deutsche Weintor. Von dort aus radelte man im stetigen Auf und Ab durch die Weinberge entlang der Weinstraße über Bad Bergzabern nach Klingenmünster. In diesem hübschen Ort erholten sich alle im schönen Stiftsgut
Keysermühle von den Anstrengungen des Tages bei gutem Essen, einem kleinen Spaziergang im großzügig angelegten Park und natürlich bei ein paar Schoppen „Palzwoi“, oder Schorle.

Auch am dritten Tag wurden die Radler weiterhin von Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen verwöhnt. So fuhren sie durch das Tabakanbaugebiet bei Herxheim hinüber zum Rhein. In Germersheim besichtigten sie noch kurz die imposante Festungsanlage, bevor die Gruppe auf dem Rheinradweg wieder zurück nach Speyer radelte. Hatten die Senioren mit ihren E-Bikes in den hügeligen Weinbergen oft die Nase vorn, so zeigten nun auf der flachen Strecke die sportiven Radler der elektromotorisierten „AH“ wo der Hammer hängt.
Nach rund 220 km Gesamtstrecke und 1.500 Höhenmetern sah man unter den Teilnehmern nur zufriedene Gesichter. Sie alle hatten drei schöne Tage geprägt von Kameradschaft, sportlicher Anstrengung in einer herrlichen abwechslungsreichen Landschaft und die Leichtigkeit der Pfälzer Lebensart erlebt. Im Namen aller dankte Charly Scheu dem Tourenleiter Paul-Gerhard Roller für seine gute Organisation und sein feines Näschen, immer zu wissen, wo’s lang geht. Dieser wiederum bedankte sich bei den Radlern für die gute „Gefolgschaft“ und versprach auch im nächsten Jahr wieder eine Tour zu organisieren.

 

 

                                                                                                         

Jahresausflug der TBT-Männergymnastik am Freitag, 26. Sept. 2014



Der diesjährige Ausflug führte die „Gymnastik-Männer“ nach den letztjährigen Ausflügen in bekannte Weinorte diesmal an einen Entstehungsort des Bieres.

Mit dem Bus ging es zunächst nach Herrlingen . Unterwegs überraschten die Organisatoren Erwin Wizemann und Walter Stotz bei einem Zwischenstopp mit Butterbrezeln und einem Gläschen Grüner Veltliner. Ab Herrlingen führte eine kurze Wanderung durch das Naturschutzgebiet „Kleines Lautertal“ zur Gemeinde Blaustein gehörend, wenige km nordwestlich von Ulm. Steile, felsdurchsetzte Hänge begleiteten die Wanderer auf ganzer Länge des Tals, teils mit naturnahen Waldbeständen, teils mit artenreichen Trockenrasen und Steinschuttfluren. Oberhalb der Ortschaft Lautern entspringt in einem Karstquelltopf die Kleine Lauter, die bei Herrlingen in die Blau mündet.

Nach dem Mittagessen im Gasthaus Krone in Lautern besichtigten die Ausflügler noch den Quelltopf der Kleinen Lauter und das frühere Pumpwerk, das ursprünglich das Wasser in die hochgelegenen Albdörfer pumpte. Heute beinhaltet das Gebäude einen Stromgenerator und dient als kleines Wasserkraftwerk.

Ab Lautern ging die Fahrt zum zweiten Ziel des Ausflugs – der Stadt Ulm. Im Stadthaus auf dem Münsterplatz wurde die Gruppe bereits von der Stadtführerin Doris Böck zu einer 90minütigen Altstadtführung erwartet. Idyllisch an der Mündung von Blau und Donau gelegen, ist das Fischer- und Gerberviertel das bedeutendste Altstadtensemble Ulms. Mit seinen alten Gassen, Brücken und Stegen vermittelt es einen Eindruck mittelalterlichen Lebens. Besonders sehenswert waren das Münster, die zahlreichen Restaurants, das Rathaus, die Stadtmauer sowie das schiefe Haus. Besonders hervorzuheben ist die informative, kurzweilige, mit einem Wort „ klasse“ Führung von Frau Böck.

Als weiteren Höhepunkt wurde das letzte Ziel, die Berg-Brauerei in Ehingen-Berg angefahren. Vom Gerstenkorn zum würzigen Bier: In einer rund einstündigen Führung durch die Biersommeliere Frau Maier erfahren die Männer, was ein gutes Bier ausmacht und wie es gebraut wird. Zuerst ging’s zur Brauhistorie ins „Museumle“ im alten Brauhaus, dann ins Herzstück, ins Sudhaus. Im Gärkeller erklärte Frau Maier, was offene Obergärung bedeutet. Im anschließenden Reife- und Lagerkeller durfte jeder Teilnehmer eine unfiltrierte Zwickelprobe (oder auch zwei) direkt vom Lagertank zapfen. Außerdem bekam jeder Teilnehmer eine vorbereitete Flasche Weizenbier, die er dann mit Hefe auffüllen und mit nach Hause nehmen konnte, um nach entsprechender Lagerung sein eigenes Hefeweizen zu erhalten.

Nach einem ereignisreichen Tag nahmen die Gymnastik-Männer das gemeinsame Abendessen in der der Brauerei angeschlossenen „Ehinger Rose“ ein, bevor sie der Bus wohlbehalten wieder zurück nach Tailfingen brachte.



 

 

                                   

                                              

 

 

Männergymnastik vier Tage auf Tour

„Wir woll‘n zur schönen Sommerszeit ins Land der Franken fahren“. Unter diesem Motto reisten 12 Radler der Männergymnastik Ende Juni ins Frankenland und machten dort eine 4-tägige Radtour durch die Fränkische Schweiz. Start war in Erlangen-Dechsendorf. Nach wenigen Kilometern stand schon die erste Sehenswürdigkeit auf dem Programm: Die Wehrkirche in Hannberg. Eine sehr gepflegte Anlage und dazu eine der größten Wehrkirchen in Bayern. Nun ging es hinein in den so genannten „Aischgrund“, einer sehr ländlichen Gegend mit hunderten von Karpfenteichen. Leider war noch keine Karpfensaison und so probierten die Männer bei der Mittagsrast in Pommersfelden fränkische Bratwürste und das naturtrübe Kellerbier. Charly Scheu versuchte ein echtes Bamberger Rauchbier und reichte es zur Verwunderung aller großzügig zum Probieren herum. Der Geschmack war für schwäbische Gaumen gelinde gesagt gewöhnungsbedürftig und Jack Acker brachte es auf den Punkt: „Dös schmeckt, als ob i nach am Brand s’Löschwaser saufa tät“. Gestärkt besichtigten die Radler am Ort noch das Schloß Weißenstein und fuhren am Main-Donaukanal entlang nach Bamberg, dem Ziel der ersten Etappe. Abends verfolgte man das WM-Spiel USA-Deutschland und feierte den Sieg in der lauen Sommernacht bei fränkischem Bier und fränkischem Wein.

Der nächste Tag begann mit einer ausführlichen Stadtrundfahrt durch die wunderbar erhaltene Altstadt von Bamberg. Den Dom konnten die Männer wegen eines Gottesdienstes leider nur von außen besichtigen. Umso mehr erfreuten sie sich am nahen Rosengarten, dessen herrliche Blütenbracht in der Morgensonne erstrahlte. Nun ging es auf die zweite Etappe mainaufwärts. In Bad Staffelstein verzichteten die Radfahrer auf eine nähere Besichtigung der Basilika Vierzehnheiligen, weil dort zur Zeit die Außenfassade renoviert wird. Lichtenfels hatte einen schönen Marktplatz und einen guten „Italiener“ zu bieten und Burgkunstadt überraschte mit einem reich verzierten alten Rathaus. Bald war dann das Tagesziel die Bierstadt Kulmbach erreicht. Natürlich erfrischten die Männer ihre durstigen Kehlen mit einem echten „Kulmbacher Kellerbier“. Abends stärkten sich die Radler in einem traditionellen fränkischen Gasthaus bei typisch fränkischen Speisen. Anschließend besichtigte man bei einem Stadtrundgang die historische Altstadt.

Der dritte Tag begann mit einer Panne. Bei Edgar hatte sich ein Spanngummi im das Schaltwerk verwickelt. Nichts ging mehr. Er musste erst sein E-Bike reparieren lassen und kam dann per Taxi zum vereinbarten Treffpunkt nach.
Die Anderen radelten nun entlang des Roten Mains nach Bayreuth. Leider verstellte ein Stadtfest mit Handwerkermesse die Sicht auf die Innenstadt und das „Haus Wahnfried“ versteckte sich auch hinter Bauzäunen. Nachdem die Turnkameraden die fränkische Schweiz bisher nur umkreist hatten ging es aber nun hinauf in die Mittelgebirgslandschaft - jedoch bequem auf der Trasse einer ehemaligen Bahnlinie. Im wildromantischen Tal der Wisent (vergleichbar mit unserem Donautal) grüßten überall Burgen oder Ruinen von bizarren Kalksteinfelsen herab. Einen kurzen Stopp machte man noch an der Riesenburg-Höhle, bevor der Weiler Behringersmühle und somit das Ziel der 3. Etappe erreicht war.

Nach drei Tagen Sonnenschein, begann der Abschlusstag regnerisch, obwohl heute die Perlen der fränkischen Schweiz auf dem Programm standen. Tüchersfeld beeindruckte mit seiner Burg auf dem Felssporn, Pottenstein zeigte sich umgeben von Felsen und im Wallfahrtsort Gößweinstein erlebten die Radler die Ankunft von Pilgergruppen und bestaunten die, von Balthasar Neumann geschaffenen Wallfahrtskirche und ein Schlösschen, das unserem Schloß Lichtenstein täuschend ähnlich sieht. Anschließend rauschten die Männer
wieder hinab ins Wiesenttal und fuhren talauswärts, bis ein drohender Platzregen
zur vorgezogenen Mittagsrast in Ebermannstadt führte. Ohne weitere Regengüsse erreichten die Radler die schöne Stadt Forchheim und fuhren anschließend entlang des Main-Donau-Kanals zum Ausgangspunkt zurück.

Die Teilnehmer waren sich einig, gemeinsam wieder wunderschöne Tage auf dem Drahtesel erlebt zu haben. Nach insgesamt 290 km und diversen Höhenmetern
waren alle ein bisschen stolz auf ihre Leistung. Zumal 7 der 12 Teilnehmer über siebzig Jahre alt waren.

Der Dank der Teilnehmer ging an die Autofahrer, insbesondere an das Sporthaus Mabitz und die Fa. Walter Schneider KG, die wieder ihre Kleinbusse zur Verfügung gestellt hatten und natürlich an den Initiator und Tourenleiter Paul-Gerhard Roller, der seine Sache wieder zu aller Zufriedenheit machte und bei der Auswahl der Hotels ein glückliches Händchen bewies.

 

    

 

    

 

Frühjahrswanderung

Am 17.5. 2014 fand die zur Tradition gewordene Frühjahrswanderung mit Ehefrauen statt. Um 13.30 Uhr fanden sich 31 Teilnehmer/innen bei Sport Mabitz ein. Nach kurzer Begrüßung fuhr man nach Neufra zum Wanderparkplatz am Friedhof. Gewandert wurde entlang der Bahntrasse der Hohenzollerischen Landesbahn bis zur Fehlakapelle am Ortsrand von Gammertingen. Nach einer kleinen Pause führte der Weg zur Ruine Schloss-Baldenstein, hoch über dem Fehlatal gelegen. Vom Wanderführer Erwin Wizemann gab es Informationen zur Geschichte des Schlosses. Die Ruine wurde im Jahr 1933 entdeckt und 1963-65 instand gesetzt. Vermutlich wurde das Schloss von den Grafen von Gammertingen im 11.Jahrhundert erbaut. Das Schloss wurde aufgegeben und verfiel ohne fremde Einflüsse schon im 12. Jahrhundert.

Nach einem steilen Abstieg ging die Gruppe flussabwärts , überquerte die Fehla und lief wieder Richtung Neufra zum Parkplatz zurück.

Die anschließende Einkehr erfolgte im Hotel Kreuz in Gammertingen.

Für den gelungenen Ausflug bedankten sich alle herzlich bei Erwin Wizemann.

                                                                                                              

                                               

 

 

Events 2013


Männergymnastik radelt zum Ammersee

Am Freitag den 7. Juni 2013 starteten 14 Radler der Männergymnastik mit dem Mabitz-Bus und PKWs zu ihrer diesjährigen 3-Tages-Radausfahrt ins bayerische Schwaben. Mindelau bei Mindelheim war Ausgangspunkt und Ziel dieser Tour. Nach wochenlangem Regenwetter stellte sich pünktlich zum Start sonniges Wetter bei angenehmen Temperaturen ein. Zuerst fuhren die TBTler ins nahe Mindelheim und besichtigten dort die schöne Altstadt mit der Mindelburg. Danach ging es auf guten Radwegen durchs Unterallgäu Richtung Osten und die Männer erreichten bald das hübsche Städtchen Türkheim, das die Radler mit einem Triumphbogen am Ortseingang begrüßte. In Buchlohe machte man Mittagsrast - natürlich in einem echt bayerischen Biergarten unter großen Kastanienbäumen. Bald erreichten die Männer die Stadt Landsberg am Lech und der Lech zeigte am Stadtwehr seine ganze Wucht, nach dem nur wenige Tage zuvor der große Regen über Bayern niedergegangen war. Bei einem Tässchen Kaffee genoß man die Sonne am Lechufer, bevor man bei einer kleinen Stadtrundfahrt die Salzstadel, das Färberviertel, die diversen Stadttürme und den großen Marktplatz besichtigte. Auf der Weiterfahrt kamen die Radler an dem imposanten Kloster St. Ottilien vorbei und erreichten bald die Gestade des Ammersees. Auf dem Uferradweg fuhren sie südwärts nach Utting, wo die Männer in der bayerischen Verwaltungsschule Quartier bezogen. Die großzügige parkähnliche Anlage bot mit eigenem Bootssteg und Badehaus Ammersee-Romantik pur - aber leider keinen Biergarten!
Am zweiten Tag fuhren die Männer weiter am Ufer des Ammersees entlang. Danach kamen sie an den beeindruckenden Parabolspiegeln der Erdfunkstelle bei Raisting vorbei, durchradelten das Naturschutzgebiet Weilheimer Moos bis sie die schöne Stadt Weilheim erreichten. Dort war ein Eis auf dem Marktplatz angesagt. Nach dieser Erfrischung sollte es auf dem Radweg entlang der Ammer weitergehen. Leider hatte das vorausgegangene Hochwasser den Radweg teilweise zerstört. So mußten die Radler über Hügel und Täler nach Peißenberg fahren und hatten sich dort eine Mittagspause redlich verdient. Natürlich in einem Biergarten unter Kastanienbäumen. Den anschließenden unangenehmen Anstieg nach Hohenpeißenberg ersparten sich einige Teilnehmer, in dem sie die 5 km mit der Bahn fuhren. Bereits vom Ort Hohenpeißenberg aus hatte man das prächtige Alpenpanorama vor Augen. Acht Mann, darunter auch die drei E-Biker bewältigten dann noch die weiteren 300 Höhenmeter auf den Gipfel des Hohen Peißenbergs (auch bayerischer Rigi genannt). Der schweißtreibende Anstieg belohnte die Radler mit grandiosen Ausblicken ins Voralpenland und auf die gesamte Alpenkette, aber auch mit aufregenden Einblicken in das tiefe Dirndldekoltee der jungen Bedienung. Bei guter Stimmung kamen die Männer dann in Schongau an, wo in der romantischen Altstadt über dem Lech die zweite Übernachtung anstand.
Am dritten Tag radelten die Männer auf dem Radweg „Via Claudia“ durch die herrliche Allgäulandschaft lechaufwärts bis Lechbruck. Dort schwenkten sie auf die „Dampflokrunde“ ein. Ohne große Mühe zogen sie auf der ehemaligen Bahntrasse dahin und kamen über Marktoberdorf nach Kaufbeuren. Aufgrund der, für den Nachmittag angesagten Gewitter, wurde die Stadtbesichtigung gekürzt und das Tempo bei der Weiterfahrt erhöht. Auch auf das Kurkonzert in Bad Wörishofen verzichteten die Radler und erreichten dafür trockenen Rades das Ziel in Mindelau. Dort angekommen machten sich die Herren erst mal schick und besuchten das nahe Festzelt einer großen Landmaschinenschau. Bei Bier und Kaffee ließen die Männer die schöne Tour noch einmal Revue passieren. In drei Tagen hatten sie über 200 km zurückgelegt und dabei war der älteste Teilnehmer stolze 78 Jahre alt. Im Namen aller Teilnehmer dankte Charly Scheu dem Organisator Paul-Gerhard Roller für die „gute Führung“ und den hervorragenden Draht zum Wettergott, denn die angekündigten Gewitter kamen erst, als alle wieder wohlbehalten zu hause waren.

 

   

          

 

                                                  



Frühjahrswanderung

Am 13.04.2013 fand die zur Tradition gewordene Wanderung mit den Ehefrauen statt. Trotz krankheitsbedingten Ausfällen fanden sich 31 Teilnehmer/innen bei Sport Mabitz ein.
In diesem Jahr entschieden wir uns, in das Reich der Meerengel einzutauchen.
Die Anfahrt führte uns über Meßstetten nach Nusplingen und weiter auf schmaler Bergstraße zum Parkplatz Laisental.
Das Wetter zeigte sich weitaus besser als angekündigt und so konnten wir das Vorhaben bedenkenlos starten. Der Weg führte uns über den Geologischen Lehrpfad im Bereich des Naturschutzgebiets Westerberg. Auf 11 Schautafeln konnten wir uns über die Entstehung des Plattenkalks und seiner verborgenen Schätze informieren. Vom Tannenfels blickten wir auf die ehemalige Stadt Nusplingen hinab, der Kern, welcher früher mit einer Stadtmauer umgeben war, ist auf der Schautafel gekennzeichnet. Die Stadtrechte wurden in Notzeiten verkauft.
Überrascht waren wir alle vom Umfang der Ausgrabungen im Steinbruch an der Lagune. Diese werden laufend vom staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart durchgeführt.
Im Anschluss an unsere Wanderung besuchten wir die Kirche St. Peter und Paul wobei eine Führung durch Herrn Ottenbreit Aufschlüsse über die Geschichte der Stadt Nusplingen und dieser Kirche gab. Ein hoher Landesbeamter aus Stuttgart soll gesagt haben, sie sei für ihn gleichbedeutend mit dem Ulmer Münster.
Die Glockenlagerung nach einer Konstruktion von Leonardo da Vinci besichtigten einige Interessierte im Turm der Kirche.

Die Frühjahrswanderung klang bei einer Einkehr im Gasthaus Hirsch aus. Ein Dank an den Organisator Erwin Wizemann.

 

   

 



Berichte aus den Jahren 2011 und 2012Berichte aus den Jahren 2011 und 2012